Ionische Inseln, Griechenland: Mai/Juni 2010.

2010: Die Ionischen Inseln (griechisch Iónia Nisiá Ιόνια Νησιά, nach den sieben Hauptinseln auch Eptánisa Επτάνησα ‚Siebeninseln‘) sind eine Inselgruppe im Ionischen Meer, die sich vor der griechischen Westküste von Albanien im Norden bis zum Peloponnes im Süden erstreckt.

Bis 1797 gehörten die Inseln zur Republik Venedig. Nach der Eroberung Venedigs durch Napoléon Bonaparte gelangten sie unter französische Herrschaft und bildeten 1800 unter russisch-osmanischem Protektorat die Republik der Ionischen Inseln, den ersten griechischen Staat der Neuzeit.

Von 1807-1814 standen sie erneut unter napoleonischer Herrschaft, nach dem Sturz Napoleons übernahmen die Briten die Macht über das zunächst „Vereinigte Staaten der sieben Inseln“ genannte Territorium. Unter britischem Protektorat bildeten sich 1817 die innenpolitisch autonomen „Vereinigten Staaten der Ionischen Inseln“. 1864 traten die ionischen Inseln, nach einer Abstimmung im Parlament dem seit 1830 unabhängigen griechischen Staat bei, dem sie seitdem angehören.

Quelle (Juni 2010) und aktuelle Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Ionische_Inseln

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.